Diagnostik

Pulstastung

"Ich lasse Pulsdiagnose machen..." oder "Ich gehe zum Puls tasten...", sagen die Chinesischen, wenn sie zum Heilkundigen gehen. Das zeigt den Stellenwert der Pulsdiagnose in der chinesischen Medizin. Das Fühlen des Pulses vermittelt dem geübten Mediziner einen umfassenden Einblick in den Gesundheitszustand des Patienten. Er erkennt, ob es sich um eine oberflächliche oder tiefe Erkrankung handelt. Dabei helfen ihm Befragen (wo, wie, seit wann), Hören (Atemgeräusche, Sprache, Stimme), Riechen (Ausdünstungen der Haut, der Atmung), Sehen und Beobachten (Gesichtsfarbe, Haltung, Zunge) sowie Betasten (Spannung von Muskelgewebe und Haut, Tasten des Pulses).

 

Palpation

Diese Diagnosemethode beinhaltet das Tasten von Puls, Haut, Händen Füßen, Brustkorb, Bauch und Akupunkturpunkten. Sie ist ein äußerst komplexes Thema mit vielen Verzweigungen.

 

Im Folgenden stellen wir eine vereinfachte Auslegung der Pulsdiagnose im Zusammenhang der chinesischen Diagnostik vor.

Die drei Pulstiefen/-ebenen

 

Tiefe Energieart Energieebene Organ
Oberflächlich: Haut Qi und Yang-Organe Körperoberfläche Herz und Lunge
Mittelbereich: Muskeln Blut Mitte (Magen und Milz) Magen und Milz

Tief: Knochen

Yin und Yin-Organe Körperinneres Niere

 

Pulsarten: Bedeutung und Krankheit

 

Puls

 

Bedeutung

 

Geist-Shen

 

Qi-Qualität

 

Yin-Yang-Krankheit

 

Normal

 

 

 

Sanfter, ruhiger Puls. Vier Schläge pro Atemzug.

 

Kräftig, ruhig

und regelmäßig.

 

 

Magen, Niere und Qi sind gesund.

 

 

Herz, Qi, Blut und Essenz sind ausgeglichen.

 

Oberflächlich

 

 

 

 

 

 

Leicht, oberflächlich. Deutlich bei leichtem Druck auf der Haut zu spüren, bei stärkerem Druck schwächer oder gar nicht zu spüren.

 

Schwäche.

Geistig müde

und angespannt.

 

 

 

 

Das Qi ist sehr schwach.

 

 

 

 

 

Yin-Mangel und Blut-Schwäche,

 

 

 

 

 

Tief

 

 

 

 

Liegt in den Muskeln, nahe am Knochen und erst bei starkem Druck deutlich zu spüren.

 

Geistig blockiert.

 

 

 

 

Schwäche von Qi und Yang.

 

 

 

Störungen in den Yin-Organen.

 

 

 

Langsam

 

 

 

Weniger als vier

Schläge pro Atemzug

des Untersuchenden.

 

Geist- und Willensschwäche.

 

 

Qi-Mangel, Leere-Kälte oder Fülle-Kälte.

 

Yang-Mangel,

Milz und Nieren sind schwach.

 

Schnell

 

 

 

Schneller als fünf Schläge pro Atemzug.

 

 

Unruhiger Geist.

 

 

 

Qi blockiert, Yuanqi-Mangel.

 

 

Yin-Mangel, Leere-Hitze oder Fülle-Hitze.

 

Leer

 

 

 

 

 

Schwach, weich und träge. Bei leichtem Druck kraftlos, bei mittlerem und

stärkeren Druck leer.

 

Der Geist ist schwach, müde und ängstlich.

 

 

 

Qi-Mangel.

 

 

 

 

 

Yin, Yang und Herz sind schwach.

 

 

 

 

Voll

 

 

Kräftig, groß und lang

in allen Pulstiefen.

 

Aufgeregter Geist.

 

Negatives Qi.

 

 

Yang-Überschuss, Verstopfung.

 

 

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